Aktuelles aus der Marksburg
 
Bauen Sie die Marksburg zusammen!

Puzzle Marksburg

Puzzle, 500 Teile, Größe 490 x 360 mm, limitierte Auflage, Preis 11,90 €
Preis für DBV-Mitglieder 9,90 €
Zu beziehen ab Ende Oktober 2011 über den Souvenirshop der Marksburg
(im Winter regelmäßig Sa. /So. 11-16 Uhr geöffnet) oder Versand (zzgl. Kosten);
Tel.: 02627/536 , Fax: 8866 oder per Mail: marksburg@deutsche-burgen.org .
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Wir freuen uns, dass wir auch unsere Gartenaktivitäten zeigen können.

Besuchen Sie den Kräutergarten der Marksburg und den Renaissance-garten im Schloss Philippsburg in Braubach.

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August 2009

Sie können auf unserer Internetseite jetzt auch die Bauphasen der Marksburg erkennen.

Juli 2009

Es gibt neue Fullscreen-Panoramas!

April 2008

„Villa Musica“ - eine Initiative der Landesregierung Rheinland-Pfalz und des SWR Konzertreihe "Musik in Burgen und Schlössern"
im Festsaal der Marksburg-Schänke

--> zum Veranstaltungskalender

November 2006

Erkunden Sie den Burgenlehrpfad
zwischen Marksburg und Philippsburg !

Für die Marksburg entstand als Teil der Visualisierung der Ergebnisse umfangreicher Forschungsarbeiten ein Burgenlehrpfad in Braubach, der Besuchern der „Burg der Deutschen Burgenvereinigung“ das Thema Burgen näher bringen soll.

Die insgesamt sieben thematisch einander ergänzenden Tafeln verbinden das Europäische Burgeninstitut der DBV im Schloss Philippsburg mit der Marksburg, unter Einbeziehung der historischen Altstadt von Braubach. Die Tafeln, die vom Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirats der Burgenvereinigung, Dr. Joachim Zeune, in Zusammenarbeit mit dem EBI inhaltlich erarbeitet und von der Fa. Designgruppe Koop Nesselwang in Zusammenarbeit mit DBV-Geschäftsführer Gerhard Wagner gestaltet wurden, erklären in Wort und Bild

-  den Bau einer Burg
 - die Entwicklung der Burgen vom 11. bis zum 15. Jahrhundert
 - Alltag auf der Burg
 - die Burg im Krieg
 - Burg und Stadt
 - Übergang von der Burg zum Schloss
 - Burgentypologie.

Wie Dr. Zeune bei der Eröffnung erklärte, ist der Lehrpfad in dieser Form einmalig in Deutschland, weil er im Unterschied zu anderen, meist auf eine Burg oder eine Region ausgerichteten Lehrpfaden das Thema Burg umfassend behandelt. Die Tafeln können dem Betrachter entweder eine thematische Vor- oder Nachbereitung der Burgführung auf der Marksburg geben oder stärker am Burgenthema interessierte Besucher über den Pfad zum Europäischen Burgeninstitut im Schloss Philippsburg und damit zu weiteren burgenkundlichen Erkenntnissen leiten.

Der Fußweg an allen sieben Tafeln entlang dauert inkl. Lesepausen für die burgenkundlichen Texte zwischen 40 und 45 Minuten (je nachdem, ob man auf dem Berg oder im Tal beginnt…).

Oktober 2006

Die Marksburg um 1250 als virtuelles Modell

Im aktuellen Projekt des Europäischen Burgeninstituts "Moderne Erforschung und Präsentation von Burgen", das mit Mitteln der Europäischen Union gefördert wurde, entstand u. A. ein virtuelles Modell, das die Marksburg um 1250 zeigt. Dieses Modell basiert auf den neuesten Erkenntnissen zur Forschung an der Marksburg und ist Teil eines neuen Website, der unter der Federführung der Deutschen Burgenvereinigung entstanden ist: www.burgmodelle.eu.

Hier tut sich auch bei der Marksburg ausnahmsweise einmal der Blick in das Verlies im Bergfried auf!

 

März 2006

Der Schatz der Marksburg - Spektakuläre Entdeckung im Wappensaal

Bei den Baumaßnahmen auf der Marksburg zur Sanierung der Deckenbalken zwischen Pferdestall und dem wahrscheinlichen Eppsteiner Rittersaal aus der Erbauungszeit sind erstaunliche Erkenntnisse über das Alter und die Beschaffenheit dieser Zwischendecke gewonnen worden.

Der freigelegte Dielenboden im Wappensaal (Foto: Lutterbach)

Dass die Balken aus dem Jahr 1238 stammen, hatte bereits eine dendrochronologische Untersuchung ergeben; diese Eichenbalken gehen also auf die älteste Bauphase der Burg unter den Herren von Eppstein zurück - allein schon ein bemerkenswerter Sachverhalt. Bei der Freilegung - genauer gesagt: bei dem Beginn dieser Freilegungsmaßnahme - stießen die Arbeiter aber nicht wie erwartet auf neuzeitliche Fußböden und den typischen Deckenaufbau eines normalen Altbaus, sondern unter den wohl von Bodo Ebhardt in den 20er-Jahren eingebrachten Dielen nebst Schüttung auf historische Lehm-Kalk-Estrichlagen.
Selbstverständlich wurde sofort die Bauforschung eingeschaltet, denn es kamen unerwartete Dinge zum Vorschein. Nach dem augenblicklichen Stand der Dinge sind wir offenbar auf den komplett erhaltenen Originalfußboden des 13. Jh. gestoßen. Diese wissenschaftliche Sensation ließ einige andere spannende Funde wie Ofenkachelscherben, Bronzenadeln, eine Armbrustbolzenspitze und einen hübschen Rechnungspfennig aus dem 15. Jh. etwas in den Hintergrund treten. Der Schatz der Marksburg ist gehoben - wenn auch ein ganz anderer als erhofft!
In der 2006/II-Ausgabe der burgenkundlichen Fachzeitschrift der Deutschen Burgenvereinigung “Burgen und Schlösser” wird ausführlich über diesen wichtigen Fund berichtet werden, sowohl was die Erkenntnisse über die Gründungsphase der Marksburg angeht, aber auch über denkmalpflegerische und statische Probleme und Fragen des Schädlingsbefalls.

 

Juli 2005

Die Burgschänke ist fertig!
 www.marksburg-schaenke.de

Es hat etwas gedauert, aber der Wiederaufbau der 2002 bei einem Brand schwer beschädigten Burgschänke ist abgeschlossen!

Festsaal von oben mit Picknickterrasse

Die Marksburg-Schänke erwartet den Tagesbesucher mit einem Bufettrestaurant, das neben warmen Gerichten auch frische Salate, Kuchen, Eis und Kaffeespezialitäten anbietet. Sie können auf der Terrasse oder in der Burgschänke sitzen - von beiden hat man einen schönen Blick auf den Rhein.
Eigenes Picknick kann man auf der oberen Terrasse verzehren.

Festsaal von innen - eingedeckt für eine Hochzeitsfeier

Das Foyer vor dem Festsaal
Blick von der Terrasse; Foto: Pietschmann

Die Schänke steht auch wieder komplett für Gastlichkeiten aller Art zur Verfügung. Von mittäglichen Reisegruppen, Kaffeetrinken, Weinproben  über abendliche Familienfeiern bis zum großen Rittermahl im Festsaal oder in der Burgküche kann alles bewirtet werden.
Gerne können Sie mit dem Schänkenwirt Termine für Ihre Feiern vereinbaren! Näheres erfahren Sie unter www.marksburg-schaenke.de.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

kontakt@marksburg-schaenke.de
 

Oktober 2004

Der Bergfried in neuem – altem!  – Kleid

Seit den Sicherungs-, Putz- und Anstricharbeiten am Bergfried der Marksburg, für die ihn insgesamt 17 Monate lang ein kompliziertes Gerüst verhüllt hatte, erstrahlt der höchste Turm der Marksburg frisch verputzt und farbig gefasst.
Orientiert hat sich die Burgenvereinigung in Abstimmung mit dem Landesdenkmalamt an den Grafiken Wilhelm Dilichs, eines Landvermessers der hessischen Landgrafen, der die Burg im Jahre 1608 in allen Einzelheiten penibel gezeichnet hat. Und da diese Quelle die früheste vorhandene ist, wurde beschlossen, sich bei der Wiederherstellung des Bergfrieds hieran zu orientieren.

Die Geschichte des Turmes beginnt natürlich viel früher, nämlich 1237, aber man kann davon ausgehen – und das bestätigte die Bauforschung während der Baumaßnahmen –, dass die oberen Geschosse des Turmes erst Mitte des 15. Jahrhunderts von den Grafen von Katzenelnbogen in dieser charakteristischen Form aufgesetzt worden sind, während der Turm bis dahin wohl schlichter aussah.

Insofern entsprechen die nun wieder angebrachten farbigen Verzierungen den Intentionen der Erbauer der heute sichtbaren Form. Ein architektonisch aufwendig gestalteter und bemalter Turm war ja eine Zierde für jede Burg, und die Grafen von Katzenelnbogen als ein durchaus wohlhabendes und auch politisch bedeutendes Adelsgeschlecht des Reiches konnten – und wollten – sich solche Türme leisten, wie übrigens auch bei weiteren ihrer Burgen wie dem Rheinfels.

Ansicht von Osten
 
Turmspitze

 

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